7 Dinge, die einen Top Online Marketing Manager auszeichnen

Oft werde ich gefragt, auf was ich denn achte, wenn ich potenzielle Online Marketing Manager interviewe. Es kommt natürlich stark auf das geforderte Rollenprofil an, aber dennoch gibt es für mich einige Dinge, die einen guten, von einem sehr guten Onliner unterscheiden.

  1. Technikverständnis

Da Online Marketing sich täglich mit Dingen wie Tracking, Cookies, Landingpages und Datenclustering auseinandersetzt, muss ein Onliner heutzutage genau verstehen, wie diese Dinge ineinanderspielen und am besten auch, wie man sie aufsetzt und bearbeitet. Ich bin der festen Überzeugung, dass man die Möglichkeiten des Online Marketings nicht vollumfänglich nutzen kann, wenn man die Technik dahinter, bzw. die Grenzen dieser nicht versteht.

2. Operative Fähigkeiten

Viele Online Marketing Manager, gerade in großen Unternehmen, arbeiten eigentlich nicht operativ. Sie managen SEA-Agenturen oder bauen Powerpoints für die Kreativabteilung. Um genau zu verstehen, welches Potenzial einzelne Tools bieten, muss man sie aber selbst genau kennen. Am besten habe ich also eigene Erfahrung in der Nutzung von Google Adwords, Adservern oder dem Aufbau von Facebook-Anzeigen.

3. Abstraktes Denkvermögen

Die besten Marketingkampagnen entstehen, wenn man um die Ecke denkt. Dies ist ein wichtiges Learning meiner eigenen Arbeit der letzten 10 Jahre. Einen Wettbewerbsvorsprung bekommt man nur, wenn man Dinge anders macht als die Konkurrenz. Das kann eine andere Zielgruppenselektion sein, neue Werbemittel oder auch Kooperationen mit Partnern, die auf den ersten Blick nicht aus der eigenen Branche kommen.

4. Durchsetzungsstärke

Gerade jungen Onlinern fehlt es oft an dem nötigen Selbstbewußtsein, um dem Vorgesetzen auch mal eine Idee auszureden und stattdessen eine andere Herangehensweise vorzuschlagen. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass gerade im digitalen Zeitalter, die jungen Onliner Tools und Kanäle kennen, die für die eigene Marketingstrategie von Vorteil sind. Hier müssen sie  – durch eine gesunde Portion Durchsetzungsstärke – für das nötige Gehör werben und von den Vorgesetzen mehr in den Austausch einbezogen werden.

5. Leidenschaft & Neugierde

Dieser Punkt gilt wahrscheinlich für alle Arten von Jobs heutzutage. Die Top-Perfomer interessieren sich einfach für das Gebiet in dem sie arbeiten. Sie lesen Blogs, netzwerken auch in der Freizeit oder haben eigene Projekte nebenher.

6. Daten- und Zahlenaffinität

Online Marketing ist messbar. Für den Job des Online Marketing Managers heißt das, dass eine gute Performance und somit das Monitoring und die Optimierung das A&O seiner Arbeit sind. Große Teile des Online Marketings drehen sich um Excel-Tabellen, Cookie-Pools, automatisierte Regeln oder Reportings. Ein guter Onliner entscheidet alles anhand von generierten Daten und nicht aus dem Bauch heraus (zumindest zum großen Teil). Der entscheidende Punkt hier ist demnach:

Ein guter Onliner macht aus Zahlen Handlungsempfehlungen!

7. Unternehmerisches Denken

Wer liebt sie nicht, die Menschen die mitdenken und über den Tellerrand schauen? Ich zumindest versuche nur noch mit dieser hilfreichen Gattung Mensch zu arbeiten. Gute Onliner denken nicht nur für ihren Bereich, sondern für die gesamte Firma. Sie haben Ideen die bereichsübergreifend sind, und versuchen mit ihrem Wissen den Erfolg des Unternehmens voranzutreiben.

Bildquelle: Fotolia

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